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(Wasser und Freizeit Verein Münster e.V.) |
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120 Starter beim 5. Aquathlon in Stapelskotten. Brüder aus Herten gewinnen
Im ersten von vier Rennen gingen um 10.00 Uhr knapp 20 Mädchen an den Start, um die schnellste in der Kombinationssportart zu ermitteln. Der Sieg ging an Jessica Naber 5:09 min) von der SGS Münster vor ihren Vereinskolleginnen Johanna und Kathrin Rellensmann. Den Lauf der Jungen über die gleiche Strecke gewann Dennis Hiltrop vom SV TuS Herten in 5:07 Minuten vor Michael Driemeyer (5:09) von der SGS Münster. Der dritte und vierte Rang gingen wieder an den SV TuS Herten, fünfter wurde Alexander Milden vom Veranstalter Wasser + Freizeit Münster. 27 Jungen kamen ins Ziel. Das Rennen der Frauen über 1.000 m Schwimmen und 6 km Laufen gewann Dorthe Stanberger aus Herten, die vor zwei Wochen in Roth deutsche Triathlon-Meisterin über die Langdistanz in der Klasse W 20 wurde. Stanberger benötigte für die Strecke 48:04 Minuten. Zweite wurde Raphaela Caspers aus Horrem (48:48) vor Nicole Kentschke (Herten; 49:32). Beste Münsteranerin war wieder Jessica Naber von der SGS Münster, die es sich trotz ihrer 15 Jahre nicht nehmen ließ, auch bei den Frauen zu starten. Im letzten Lauf, dem Rennen der Männer, entspann sich an der Spitze ein spannendes Rennen zwischen den Brüdern Stefan und Matthias Bergermann (beide TuS Herten). Stefan Bergermann, in der Triathlon-Bundesliga für Bayer Uerdingen aktiv hatte letztlich das bessere Ende für sich und gewann in 36:58 Minuten mit fünf Sekunden Vorsprung auf seinen Bruder. Daniel Knöpke von den Tri-Geckos Dortmund wurde dritter in 38:48. Bester Münsteraner war Manfred Geers vom Veranstalter Wasser + Freizeit Münster auf Platz fünf – er benötigte 40:48 und konnte nach mäßigem Schwimmstart auf der Laufstrecke noch den Vorjahressieger Sven Wies von SV Münster 91 abfangen. Wies hatte nach dem Schwimmen noch geführt, mußte die laufstarken Triathleten entlang der Werse aber doch ziehen lassen. Organisator Markus Ischner zeigte sich nach dem Rennen zufrieden. Mit 120 Startern sei die Veranstaltung in eine neue Dimension hineingewachsen. Einzig die EDV machte einen kleinen Strich durch die Rechnung – die große Hitze ließ zwischenzeitlich die eingesetzten Laptops kurz ausfallen, so daß sich die Siegerehrung am Ende verzögerte. Ischner will sich bis zum nächsten Jahr aber eine Lösung einfallen lassen, wenn dann der Aquathlon zum sechsten Mal ausgetragen wird.
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Autor: jole
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Artikel
vom 21.07.2003, 14:21 Uhr
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